Kreditwürdigkeit Baufinanzierung
Einkommen, Sicherheiten, Bonität: Wichtige Voraussetzungen für die Baufinanzierung
Ärzte und Pflegekräfte – werde ich oft gefragt: „Welche Voraussetzungen muss ich eigentlich erfüllen, um einen Immobilienkredit zu bekommen?“
Auf den ersten Blick scheint es nur um das Einkommen zu gehen. Doch Banken schauen genauer hin: Bonität, Sicherheiten und finanzielle Stabilität spielen eine ebenso große Rolle. Wer diese Faktoren kennt und richtig vorbereitet ist, verbessert seine Chancen deutlich – und sichert sich bessere Konditionen für den Immobilienkredit.
Das Wichtigste zur Voraussetzung für deinen Immobilienkredit
- Ein stabiler Beruf, ein sicheres Einkommen und eine saubere Bonität sind Grundpfeiler für deinen Immobilienkredit.
- Je höher dein Eigenkapitalanteil, desto besser die Konditionen und desto geringer das Risiko – für dich und für die Bank.
- Die Rate sollte maximal 35 % deines Haushaltsnettoeinkommens ausmachen.
- Zusätzliche Sicherheiten wie bereits abbezahlte Immobilien können deine Zusagechancen erhöhen.
Welche Voraussetzungen brauche ich für eine gute Bonität bei der Baufinanzierung?
Wenn ich für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft eine Baufinanzierung vorbereite, prüft die Bank zuerst deine Bonität. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und sorgt dafür, dass du dich finanziell nicht übernimmst. Erkennt die Bank, dass die monatliche Belastung langfristig nicht tragbar wäre, wird sie den Kredit ablehnen – und genau deshalb ist ein stabiler finanzieller Hintergrund entscheidend.
Gerade in der Blaulicht-Community bringst du häufig bessere Voraussetzungen mit, als du denkst. Viele Berufe in deinem Umfeld gelten als besonders verlässlich, was sich direkt positiv auf deine Bonität auswirken kann.
Damit die Bank deine Kreditwürdigkeit einschätzen kann, prüft sie folgende Punkte:
Eigenkapital:
Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto geringer fällt das Risiko für die Bank aus. Das wird mit besseren Konditionen belohnt – ein Vorteil, den viele in der Blaulicht-Community durch ihre hohe Sparquote gut nutzen können.
Einkommen:
Ein sicheres und regelmäßiges Einkommen ist entscheidend. Die meisten Blaulicht-Berufe stehen für Verlässlichkeit und planbare Gehaltsstrukturen – ein klarer Pluspunkt für deine Baufinanzierung.
Beschäftigungsverhältnis:
Unbefristete Dienstverhältnisse, Beamtenstatus, tariflich abgesicherte Arbeitsplätze oder feste Schichtpläne sorgen für hohe Stabilität. Banken schätzen diese Sicherheit und honorieren sie oft mit besseren Konditionen.
Alter:
Ab 18 ist eine Baufinanzierung möglich. Kurz vor der Rente prüft die Bank genauer, wie du die Rückzahlung realisierst. Viele aus der Blaulicht-Community starten früh ins Berufsleben – ein Vorteil, der dir beim Immobilienkauf zugutekommt.
Familienstand:
Wenn ihr zu zweit finanziert, verteilt sich die Verantwortung. Das senkt das Risiko. Gerade bei Blaulicht-Berufen zählt hier eure gemeinsame Stabilität.
Zusätzliche Sicherheiten:
Wertpapiere, abbezahlte Immobilien oder Lebensversicherungen können deine Bonität weiter stärken. Auch zusätzliche Zulagen in Blaulicht-Berufen wirken oft stabilisierend.
Wert der Immobilie:
Der Kaufpreis muss realistisch zum Marktwert passen. Stark sanierungsbedürftige Objekte oder überteuerte Angebote erschweren die Finanzierung.
SCHUFA-Auskunft:
Ein guter SCHUFA-Score zeigt, dass du zuverlässig bist – etwas, das in deiner täglichen Arbeit selbstverständlich ist, aber auch im finanziellen Bereich eine große Rolle spielt.
All diese Faktoren ergeben ein Gesamtbild deiner Bonität. Auf dieser Basis entscheidet die Bank, ob sie dir eine Baufinanzierung zusagt – und zu welchen Bedingungen. Meine Aufgabe ist es, genau diese Stärken aus deinem Blaulicht-Beruf optimal herauszuarbeiten, damit du die bestmöglichen Chancen hast.
Welche Einkommen du für eine sichere und tragbare Baufinanzierung wirklich brauchst
Wie hoch dein Einkommen für eine Baufinanzierung sein muss, hängt immer davon ab, wie groß deine gewünschte Darlehenssumme ist. Je mehr du finanzieren möchtest, desto wichtiger ist ein stabiles und planbares Einkommen – und genau dort punkten viele aus der Blaulicht-Community mit ihrer hohen beruflichen Sicherheit.
Die Bank prüft, ob du deine monatliche Rate dauerhaft tragen kannst. Dazu zählt alles, was verlässlich auf deinem Konto landet, zum Beispiel:
- Gehalt bzw. Lohn
- Unterhalt
- Kindergeld
- Renten
- Mieteinnahmen
- Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit
Als Faustregel solltest du nicht mehr als 35 % deines Haushaltsnettoeinkommens für die monatliche Rate deiner Baufinanzierung einplanen. Dein Haushaltsnettoeinkommen ergibt sich, wenn du alle festen Ausgaben wie Kredite, Lebensmittel, Energie, Versicherungen oder Fahrkosten abziehst.
Bei der Antragstellung erstellt die Bank genau dafür eine Haushaltsrechnung. Sie prüft:
Kannst du die Rate langfristig tragen – auch bei Schichtdienst, Dienstreisen, unplanbaren Überstunden oder familiären Verpflichtungen?
Wenn die Rate über 35 % liegt, lehnt die Bank die Baufinanzierung in der Regel ab, weil das Risiko zu hoch wäre.
Beispiel zum Einkommen
Damit du ein Gefühl bekommst, wie viel Spielraum realistisch bleibt, findest du hier eine angepasste Übersicht. Ich nutze dafür die üblichen Lebenshaltungskosten (48 % vom Haushaltsnettoeinkommen) und erhöhe die möglichen Raten im Rahmen der Vorgaben:
| Haushaltsnettoeinkommen | Mögliche Rate | Lebenshaltungskosten | Restliches Budget |
|---|---|---|---|
| 2.000 € | 750 € | 960 € | 290 € |
| 3.000 € | 1.100 € | 1.440 € | 460 € |
| 4.000 € | 1.500 € | 1.920 € | 580 € |
| 5.000 € | 1.850 € | 2.400 € | 750 € |
| 6.000 € | 2.250 € | 2.880 € | 870 € |
Mit diesen Dokumenten wird deine Finanzierung und deine Immo-Auswahl zum Kinderspiel!
Diese Werte geben dir eine erste Orientierung. Für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft schaue ich mir deine tatsächliche Belastung in Ruhe an – inklusive Zulagen, Schichtzuschlägen oder Bereitschaftsdiensten, die Banken oft positiv bewerten, weil sie deine Einkommensstabilität erhöhen
Warum du Rücklagen einplanen solltest
Neben der monatlichen Rate solltest du über die Jahre unbedingt genug Geld für Reparaturen auf die Seite legen. Nach rund 10 Jahren fallen häufig die ersten größeren Instandhaltungen an – Dacharbeiten, Böden, Modernisierungen. Nach etwa 15 Jahren können Fassadenarbeiten, neue Anstriche oder Reparaturen an Heizung und Warmwasser nötig werden.
Für eine solide Planung empfehle ich dir – und das deckt sich mit branchenüblichen Erfahrungswerten – etwa 1 € Rücklage pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat einzuplanen. So bleibst du flexibel und kommst in stressigen Momenten nicht ins Schlingern.
Wichtig ist auch: Du solltest trotz Baufinanzierung genug Luft haben, um dein Leben aktiv zu gestalten – ob Einsatzsport, Familie, Erholung nach belastenden Diensten oder Hobbys, die dir Ausgleich geben.
Warum dein Beschäftigungsverhältnis eine entscheidende Rolle für deine Baufinanzierung spielt
Dein Beruf sagt viel darüber aus, wie stabil dein Einkommen ist – und genau das prüft jede Bank, bevor sie eine Baufinanzierung zusagt. Für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft ist das oft ein Vorteil, denn viele Blaulicht-Berufe gelten als besonders verlässlich und sicher. Das stärkt deine Kreditfähigkeit und verbessert häufig auch deine Konditionen.
Hier sind die Punkte, auf die die Bank besonders achtet:
Einkommen und Stabilität:
Ein sicheres, regelmäßiges Einkommen ist für die Bank ein starkes Signal. Unbefristete Verträge, Beamtenstatus, tarifgebundene Arbeitsverhältnisse oder langfristige Dienstposten – all das sorgt dafür, dass deine Baufinanzierung deutlich besser bewertet wird. Selbstständige brauchen dagegen stabile, nachweisbare Gewinne, um dieselbe Sicherheit darzustellen.
Branchenrisiko:
Es gibt Branchen, in denen die Arbeitslosigkeit hoch ist oder die Einkommensstruktur schwankt. Blaulicht-Berufe gehören fast nie dazu. Deine Einsatzbereitschaft, dein Dienststatus und deine verlässliche Vergütung wirken sich positiv auf deine Kreditwürdigkeit aus.
Berufliche Entwicklung:
Wenn deine Branche langfristig stabile Perspektiven bietet – und das ist bei Blaulicht-Berufen praktisch immer der Fall – stärkt das deine Position zusätzlich. Banken schätzen diese Planungssicherheit, weil sie zeigt, dass du dein Einkommen auch in Zukunft halten kannst.
Besondere Anforderungen:
Wenn du selbstständig bist, musst du zusätzlich belegen, dass dein Einkommen stabil bleibt – zum Beispiel durch betriebswirtschaftliche Auswertungen, Bilanzen oder Gewinnermittlungen. Das schafft Transparenz und zeigt der Bank, dass du deinen Betrieb im Griff hast.
Wie die Kreditprüfung deinen Zinssatz beim Immobilienkredit beeinflusst
Wenn die Bank deine Bonität prüft und einen starken Score feststellt, verbessert das direkt deine Chancen auf einen günstigen Immobilienkredit. Eine gute Bonität zeigt, dass du verlässlich bist und deinen Kredit über viele Jahre sicher bedienen kannst – und genau das sorgt für niedrigere Zinsen und bessere Konditionen.
Gerade bei hohen Summen und langen Laufzeiten zählt jeder Zehntelprozentpunkt. Ein guter Score kann dir beim Immobilienkredit mehrere tausend Euro sparen. Für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft ist das ein echter Vorteil, denn deine berufliche Stabilität wirkt sich positiv auf die Kreditentscheidung aus.
Auch wenn dein Bonitätswert einmal nicht perfekt ist oder du dich in der Probezeit befindest, kannst du trotzdem einen Immobilienkredit bekommen. Die Zinsen fallen dann etwas höher aus, aber eine Finanzierung bleibt grundsätzlich möglich – solange dein Einkommen planbar ist und die Bank erkennt, dass du die monatliche Rate dauerhaft tragen kannst.
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat übrigens eine positive SCHUFA-Bewertung. Das bedeutet: Die Chancen sind gut, dass auch du mit einem fairen Zinssatz in deinen Immobilienkredit starten kannst – besonders mit dem zuverlässigen beruflichen Hintergrund, den du in der Blaulicht-Community mitbringst.
Welche Rolle die SCHUFA für deinen Immobilienkredit wirklich spielt
Wenn ich für dich einen Immobilienkredit vorbereite, spielt die SCHUFA fast immer eine zentrale Rolle. Die meisten Banken greifen auf diese Daten zurück, um einzuschätzen, wie zuverlässig du deine finanziellen Verpflichtungen bisher erfüllt hast – und wie sicher dein zukünftiger Kredit laufen wird.
Gerade für die Blaulicht-Community gilt: Deine berufliche Stabilität wirkt positiv. Trotzdem prüft jede Bank deinen SCHUFA-Score, bevor sie ein Angebot für deinen Immobilienkredit erstellt.
Die SCHUFA speichert unter anderem:
• Informationen über laufende und abgeschlossene Kredite
• Daten zu bestehenden Verträgen wie Telefon, Leasing oder Versandhandel
• Anzahl deiner Girokonten und Kreditkarten
• Angaben zu Wohneigentum
• Unternehmensbeteiligungen
• Gerichtliche Einträge, Inkasso-Informationen oder Insolvenzverfahren
Aus diesen Daten wird dein SCHUFA-Score berechnet – ein Wert, der zeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du deinen Immobilienkredit zuverlässig zurückzahlst.
Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (2023) darf der SCHUFA-Score nicht mehr allein entscheidend sein. Banken müssen auch andere Faktoren berücksichtigen. Trotzdem bleibt die SCHUFA ein wichtiger Baustein der Kreditprüfung.
Wenn die Bank deinen Immobilienkredit bewertet, schaut sie also darauf, ob:
• du deine Rechnungen langfristig pünktlich bezahlst,
• du finanziell stabil aufgestellt bist,
• und ob es Hinweise auf Zahlungsschwierigkeiten gibt.
Ein hoher Score verbessert deine Konditionen deutlich. Mit guter Bonität erhältst du oft niedrigere Zinsen und eine günstigere Gesamtfinanzierung. Ein niedriger Score bedeutet dagegen ein höheres Risiko aus Sicht der Bank – dann können die Zinsen steigen oder die Zusage schwieriger werden.
Ich empfehle dir, einmal im Jahr deine kostenlose SCHUFA-Auskunft anzufordern. So erkennst du frühzeitig, ob deine Daten korrekt sind. Gerade vor einem Immobilienkredit kann das entscheidend sein, um Fehler oder veraltete Einträge rechtzeitig zu korrigieren.
Rund drei Viertel aller Deutschen stehen in der SCHUFA-Kartei – das ist völlig normal. Entscheidend ist, dass deine Daten sauber sind und deine finanzielle Zuverlässigkeit widerspiegeln. Den Rest arbeite ich im Rahmen deiner Immobilienkredit-Anfrage für dich heraus.
Wie du deinen SCHUFA-Score verbessern kannst – und damit deinen Immobilienkredit stärkst
Auch wenn die genauen Berechnungsgrundlagen der SCHUFA nicht öffentlich sind, gibt es klare Schritte, mit denen du deine Bonität verbessern kannst. Und eine starke Bonität bedeutet für dich: bessere Chancen auf einen günstigen Immobilienkredit. Besonders als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft kannst du mit ein paar gezielten Maßnahmen viel bewirken.
Hier sind die Punkte, die wirklich zählen:
Rechnungen pünktlich bezahlen
Wenn du deine Rechnungen zuverlässig begleichst, zeigt das der SCHUFA, dass du deine Finanzen im Griff hast. Mahnungen oder Inkassoverfahren drücken den Score – also unbedingt vermeiden.
Mit Kreditanfragen vorsichtig umgehen
Wenn du Kreditangebote vergleichst, sollten Banken nur eine „Anfrage Kreditkonditionen“ stellen. Diese wirkt sich nicht auf deinen Score aus. Eine „Anfrage Kredit“ dagegen tut es – und mehrere davon in kurzer Zeit können den Eindruck erwecken, dass du Schwierigkeiten bei der Finanzierung hast.
Überflüssige Girokonten und Kreditkarten kündigen
Je mehr Konten und Kreditkarten du besitzt, desto unübersichtlicher wirken deine Finanzen. Alles, was du nicht brauchst, solltest du schließen. Das schafft Klarheit und wirkt positiv auf deinen Bonitätswert.
SCHUFA-Einträge regelmäßig prüfen
Fehler passieren häufiger, als du denkst: alte, längst erledigte Vorgänge, fehlerhafte Daten oder Informationen, die längst gelöscht sein sollten. Eine falsche Angabe kann deinen Immobilienkredit unnötig erschweren.
| Eintrag | Zeitpunkt der Löschung |
|---|---|
| Falsche, belegbare Angaben | sofort |
| Giro- und Telefonverträge | direkt nach Auflösung |
| Konditionsanfragen | 12 Monate |
| Kreditanfragen | 12 Monate |
| Kredit- und Gerichtsdaten | 3 Jahre nach kompletter Rückzahlung |
| Inkassoforderungen | 18 Monate nach Begleichung |
| Insolvenzverfahren | Eröffnung 3 Jahre, Restschuldbefreiung weitere 3 Jahre, erfolgreicher Abschluss 3 Jahre |
Wie viel Eigenkapital du für deinen Immobilienkredit wirklich brauchst
Wenn du einen Immobilienkredit aufnehmen möchtest, spielt dein Eigenkapital eine zentrale Rolle. Aus meiner Erfahrung mit der Blaulicht-Community empfehle ich dir, mindestens 10–15 % des Kaufpreises aus eigener Tasche einzubringen. Das entspricht ungefähr den Kaufnebenkosten, die bei einer Immobilie anfallen – und genau diese Nebenkosten deckt die Bank normalerweise nicht über den Immobilienkredit ab.
Zu den typischen Erwerbsnebenkosten gehören:
- Notar- und Grundbuchkosten
- Grunderwerbsteuer
- Maklerprovision
Wenn du diese Kosten selbst finanzierst, steigen deine Chancen auf einen Immobilienkredit deutlich. Bringst du 30 % oder mehr Eigenkapital ein, erreichst du sogar die besten Voraussetzungen für besonders attraktive Konditionen.
Es gibt aber auch Situationen, in denen ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital möglich ist. Das klappt allerdings nur, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind – und genau hier punkten viele aus der Blaulicht-Community durch ihre berufliche Stabilität:
- ein überdurchschnittlich sicheres Einkommen
- eine hervorragende Bonität mit starkem SCHUFA-Score
- ein Kaufobjekt in sehr gutem Zustand und guter Lage
Sind diese Punkte erfüllt, kann ich dir in vielen Fällen auch ohne Eigenkapital einen Immobilienkredit realisieren. Wichtig ist, dass das Gesamtpaket stimmt – und genau das prüfe ich für dich im Detail.
Warum zusätzliche Sicherheiten deinen Immobilienkredit stärken können
Zusätzliche Sicherheiten sind keine Pflicht – aber sie können deinen Immobilienkredit deutlich leichter machen. Sie geben der Bank mehr Sicherheit, weil sie das Risiko eines möglichen Zahlungsausfalls reduzieren. Für dich bedeutet das: bessere Chancen auf eine Zusage und oft bessere Konditionen.
Gerade in der Blaulicht-Community nutze ich solche Sicherheiten häufig gezielt, um deinen Immobilienkredit stabiler aufzustellen und dir finanziell mehr Luft zu verschaffen.
Zu den klassischen zusätzlichen Sicherheiten gehören:
- eine bereits abbezahlte Immobilie (über eine eingetragene Grundschuld)
- Eigenkapital, das an die Bank abgetreten wird
- Wertpapiere
- Lebensversicherungen
Darüber hinaus gibt es weitere Bausteine, die zwar nicht als direkte Sicherheit gelten, aber dein Finanzierungskonzept deutlich stärken können:
- Bürgschaften
- Muskelhypothek (also Eigenleistungen am Objekt)
- Bausparverträge
All diese Elemente können dazu beitragen, dass du weniger Darlehen benötigst oder dein Einkommen aus Sicht der Bank stabiler wirkt. Das verbessert deine Ausgangslage – und bringt dich schneller zu einem fairen Immobilienkredit, der zu dir und deinem Berufsalltag passt.
Welche Anforderungen die Immobilie für deinen Immobilienkredit erfüllen muss
Nicht nur dein Einkommen oder deine Bonität sind wichtig – auch die Immobilie selbst muss zu deinem Immobilienkredit passen. Die Bank prüft genau, ob Objekt, Lage und Zustand stimmig sind. Für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft bedeutet das: Je werthaltiger das Objekt ist, desto leichter bekommst du gute Konditionen.
Die Bank achtet vor allem auf drei Punkte:
Marktwert und Lage
Die Immobilie sollte einen realistischen Marktwert haben und in einer Gegend liegen, die wirtschaftlich stabil ist. Eine gute Lage – zum Beispiel mit solider Infrastruktur, geringer Leerstandsquote und positiver Entwicklung – erhöht deine Chancen auf einen Immobilienkredit.
Befindet sich das Objekt dagegen in einer Region mit schwacher Nachfrage oder unsicherer Entwicklung, sieht die Bank ein höheres Risiko.
Zustand der Immobilie
Der Kaufpreis muss zum Zustand passen. Ein Haus mit deutlichem Sanierungsbedarf sollte günstiger sein als ein vergleichbarer Neubau. Renovierungen oder Modernisierungen sollten den Wert der Immobilie langfristig steigern.
Im Blaulicht-Alltag ist oft wenig Zeit – deshalb achte ich bei dir besonders darauf, dass Zustand und Kaufpreis realistisch zusammenpassen.
Nutzung der Immobilie
Ob du die Immobilie selbst nutzt, vermietest oder gewerblich nutzt, spielt eine Rolle.
- Selbstnutzung wird häufig am günstigsten bewertet.
- Vermietete Objekte können zusätzliche Einnahmen bringen, müssen aber stabil verwaltet werden.
- Gewerbliche Nutzung wird strenger geprüft, da sie stärkeren Schwankungen unterliegen kann.
All diese Faktoren bestimmen, wie sicher die Bank dein Vorhaben einschätzt – und welche Konditionen du für deinen Immobilienkredit erhältst. Ich achte dabei genau darauf, dass Objekt und Finanzierung zu deinem Berufsalltag passen und du langfristig planbar aufgestellt bist.
Ist ein Immobilienkredit in jedem Alter möglich?
Einen Immobilienkredit kannst du grundsätzlich in jedem Alter bekommen – vorausgesetzt, du bist mindestens 18 Jahre alt. Ein festes Höchstalter gibt es nicht. Die Bank muss allerdings sicherstellen, dass du deinen Kredit innerhalb deiner voraussichtlichen Lebenszeit vollständig zurückzahlen kannst. In vielen Fällen wird dabei der 75. Geburtstag als Orientierung genutzt.
Für die Kreditentscheidung ist dein Alter aber weniger entscheidend als viele denken. Wichtiger sind:
- dein Eigenkapital
- deine Bonität
- die geplante Laufzeit
- und deine finanzielle Stabilität – heute und im späteren Ruhestand
Je näher du dem Rentenalter kommst, desto genauer schaut die Bank hin. Sie erwartet dann häufig mehr Eigenkapital, weil sich dadurch das Risiko verringert. Auch die monatliche Rate fällt oft höher aus, da die Laufzeit kürzer wird.
Gerade in der Blaulicht-Community gilt: Viele starten früh ins Berufsleben und haben dadurch stabile Einkommensverläufe und verlässliche Versorgungsaussichten. Das wirkt sich positiv auf deinen Immobilienkredit aus – auch dann, wenn du erst mit 50 oder kurz vor dem Ruhestand finanzieren möchtest.
Wichtig ist, dass deine finanzielle Absicherung auch im Ruhestand tragfähig bleibt. Und genau das prüfe ich mit dir gemeinsam, damit dein Immobilienkredit langfristig sicher steht.
Wie stark dein Familienstand die Zusage für deinen Immobilienkredit beeinflusst
Dein Familienstand kann bei der Bank Einfluss darauf haben, wie sie deinen Immobilienkredit bewertet. Entscheidend ist dabei immer, wie stabil und belastbar deine finanzielle Situation wirkt. Für viele aus der Blaulicht-Community ist das oft ein Vorteil, weil Einkommen und Beschäftigungsverhältnisse besonders verlässlich sind.
So bewertet die Bank die verschiedenen Situationen:
Singles
Als Einzelperson trägst du die gesamte Verantwortung für den Immobilienkredit selbst. Damit zählt vor allem dein eigenes Einkommen. Wenn es stabil ist und du genügend Eigenkapital mitbringst, ist ein Immobilienkredit für Singles gut machbar. Der Vorteil: Du hast oft weniger finanzielle Verpflichtungen – das wirkt sich positiv aus.
Zwei Kreditnehmer
Wenn ihr zu zweit finanziert, habt ihr meist ein gemeinsames, stärkeres Einkommen. Das senkt das Risiko für die Bank und verbessert oft die Konditionen. Entscheidend ist aber: Die Bank bewertet beide Bonitäten. Ist eine Seite schwächer, kann das die Gesamtbewertung beeinflussen.
Alleinerziehende
Alleinerziehende tragen viel Verantwortung und müssen zugleich die gesamte Finanzierung stemmen. Deshalb prüft die Bank hier genauer, ob Einkommen und Budget langfristig stabil sind. Mit einem verlässlichen Einkommen – gerade typisch in vielen Blaulicht-Berufen – ist ein Immobilienkredit trotzdem erreichbar.
Grundsätzlich gilt:
Wenn du die Finanzierung auf mehrere Schultern verteilen kannst, sinkt das Risiko für die Bank. Dadurch steigen deine Chancen auf einen Immobilienkredit und oft auch auf bessere Konditionen. Am Ende zählt vor allem, wie solide dein finanzielles Fundament ist – und genau dabei unterstütze ich dich.
Welche Unterlagen du für deinen Immobilienkredit wirklich brauchst
Damit die Bank deinen Immobilienkredit prüfen kann, benötigt sie einen klaren Überblick über deine finanzielle Situation. Diese Unterlagen zeigen, wie stabil dein Einkommen ist, welche Verpflichtungen du hast und wie verlässlich deine Bonität eingeschätzt werden kann. Gerade für dich als Polizist, Soldat, Feuerwehrmann, Arzt oder Pflegekraft sind viele dieser Anforderungen gut erfüllbar, weil deine beruflichen Strukturen sehr zuverlässig sind.
Folgende Unterlagen brauchst du in der Regel:
- Personalausweis
- Gehalts- bzw. Einkommensnachweise der letzten drei Monate
- Übersicht über dein Vermögen
- Nachweise über feste monatliche Ausgaben
- Nachweise über zusätzliche Einkünfte
- Kopien bestehender Kreditverträge (falls vorhanden)
- Bestätigung über eine feste und unbefristete Beschäftigung
- letzter Lohnsteuerbescheid
- aktuelle Renteninformationen
- Nachweis über eine private Krankenversicherung (falls relevant)
- unterschriebene SCHUFA-Selbstauskunft
- Mitteilung über eventuelle Insolvenzverfahren oder Vermögensabnahmen der letzten fünf Jahre
Wenn du selbstständig bist, benötigt die Bank außerdem:
- betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA)
- Bilanz- und Gewinnermittlungen
- deinen Gesellschaftervertrag, soweit vorhanden
- eine Verflechtungsübersicht bei verbundenen Unternehmen
- einen aktuellen Handelsregisterauszug
Diese Unterlagen helfen der Bank, deinen Immobilienkredit fair und realistisch zu bewerten. Ich begleite dich bei jedem Schritt, damit du alle Dokumente vollständig, sauber und korrekt einreichst – und deine Finanzierung ohne Verzögerungen starten kann.
Ich freue mich auf alle deine Fragen.